Arbeitskreis: Rad- und Wanderwege

Der Tourismus ist für die Weiterentwicklung Schmidtheims von zentraler Bedeutung. Schmidtheim hat auch im Bereich des Tourismus noch vielfältige Ressourcen, die es zu nutzen gilt. Bislang bietet unser Ort nur wenig Anreize zum Aus- und Absteigen; meistens fährt man durch Schmidtheim durch oder daran vorbei. Die wenigen Wanderer, die man hier sieht, können an dieser Situation nicht viel ändern.

Dabei hat Schmidtheim sehr gute Bahn- und Straßenverbindungen und der Schmidtheimer Bahnhof ist der höchstgelegene auf der Eifelstrecke Köln-Trier. 

In Zusammenhang mit den Plänen zum Erhalt des Bahnhofs sowie zu weiteren Vorhaben (geführte Wanderungen, Errichtung des "Eifeler Barfußpfad und Generationenpark Schmidtheim", (Aus-)Bau eines Radweges über die Kylltalbahn bis nach Belgien und anderes mehr) könnte Schmidtheim so an Attraktivität gewinnen, so dass sich ein Verweilen lohnt.

Außer durch den Bahnhof ist Schmidtheim durch die L 204 und die B 51 sehr gut an die Region und die Großstädte Trier, Köln, Aachen sowie die Niederlande und Belgien angebunden.

Die IG Schmidtheim e. V. möchte einen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität unseres Wohnortes leisten.

 

Hier nun unsere Vorschläge zur Verbesserung des Tourismus in Schmidtheim:

 

Vorhandene Wege besser nutzen (Eifeler Quellenpfad)

Der Eifeler Quellenpfad hat ein hohes touristisches Potential, welches noch weiter ausgebaut werden kann. Es muss deutlicher herausgestellt werden, dass der Eifeler Quellenpfad ein Bindeglied zwischen den verschiedenen lokalen Wanderwegen darstellt.
 

Vorhandene Wanderwege an den Ort heranführen (Beispiel: Eifelsteig)

Der Premiumpfad für die Eifel schlechthin ist der Eifelsteig. Der Eifelsteig führt auf seiner 6. Etappe nur wenige Kilometer nördlich an Schmidtheim vorbei.
Hier wäre eine Anknüpfung an bestehende lokale Wanderwege, wie den Wanderweg SM2 oder den Eifeler Quellenpfad sinnvoll.

 

Radtouren

Der Bahnhof Schmidtheim ist der höchste aller aktiven Bahnhöfe in der Eifel und in ganz Nordrhein-Westfahlen und bietet deshalb bequeme Wander- und Radwandermöglichkeiten zu Zielen, die etwas höher, gleich hoch oder tiefer liegen. Wanderer und Radwanderer, die am Schmidtheimer Bahnhof den Zug verlassen, haben bereits 552 Höhenmetern unter den Füßen oder Rädern. 

http://de.wikipedia.org/wiki/Schmidtheim

Aber es gibt mehr. Der Bahnhof von Schmidtheim ist idyllisch gelegen, ruhig und umschlungen von Natur. Das Verlassen und Besteigen der Züge ist unkompliziert, denn alles im Bahnhofsareal ist ebenerdig, gut gesichert und gut beleuchtet. Eine elektronische Tafel informiert über Zugbewegungen und der Gleisübergang ist mit Ampeln und einer elektronisch gesteuerten Schranke gesichert. Ein Gasthaus und Parkplätze befinden sich in 80m Entfernung. Die Ortsmitte von Schmidtheim liegt ca. 1km entfernt und bietet eine Basisinfrastruktur einschließlich diverser Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und aller Vorteile eines beschaulichen Ortes in luftiger Höhe an der Quellfassung der Urft gelegen. Wer die Gegend mit Fahrrad und Bahn entdecken möchte ist hier bestens bedient.

Schmidtheim ist für Wanderer und Radwanderer das ideale Tor zur Hocheifel (Udenbreth und Losheimergraben) und zum Hohen Venn, aber auch zu diversen Tälern in Deutschland (Ahr, Kyll, Olef, Prether, Urft, etc.) und in Belgien (Amel/Amblève, Our, Warche und andere) mit ihren bekannten Wanderwegen. Als Bindeglied spielt die große Eifel-Ardennen-Wasserscheide, die rund 150 km in Ost-West Richtung von den Rheinhöhen bis in die Nähe von Spa (Belgien) verläuft unter anderem unmittelbar am Schmidtheimer Bahnhof vorbei, eine bedeutende Rolle. Der Weg zu vielen Ortschaften und Sehenswürdigkeiten, nah und fern, in Deutschland und in Belgien ist somit offen. Nur an wenigen Stellen unterschreitet die Wasserscheide die Marke von 500 Höhenmetern. Dadurch lassen sich viele dieser Ziele von Schmidtheim aus mit nur bescheidenen Anstrengungen erreichen. Steigungen gibt es, aber der „Achterbahneffekt“ bleibt aus. Wer jedoch sportliche Herausforderungen sucht, findet sie auf unzähligen Nebenstraßen und Wegen, die von den Hauptrouten abgehen.

 

Wie sind die Routen geordnet und wie werden sie präsentiert?

Wie Sie bereits geahnt haben, sind die Routen für Wanderer und langsame Radwanderer oft die gleichen. Unter dem Begriff „Spaziergang“ kann auch eine sehr leichte Radwanderung (zum Beispiel Familie mit Kindern im Vorschulalter) vorgestellt werden. Ihnen, lieber Leser, überlassen wir es, zu entscheiden, ob Sie lieber zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sein wollen.

Die Wanderungen mit komplizierten Routen sind, einschließlich vieler zusätzlicher Details, als PDF-Dateien vorhanden. Das ist bei mehreren Routen notwendig, weil sie teilweise oder gänzlich neu sind und zur Zeit weder beschildert noch kartographiert sind. Auch Navigationsdaten sind angegeben: Mit einem entsprechenden Gerät kann die Route erfasst und präzise angezeigt werden.

Die Wanderrouten haben wir in vier Gruppen eingeteilt:

  1. Wanderungen in und um den Ort Schmidtheim
  2. Wanderungen zu auswärtigen Zielen mit Rückkehr nach Schmidtheim: entweder hin und zurück über die gleiche Route oder kreisförmig, aber insgesamt relativ flach verlaufend
  3. Wanderungen abwärts zu tiefer liegenden Zielen, entweder:
    a) mit kraftfordernder Rückkehr (längere Steigungen) nach Schmidtheim
    b) mit komfortabler Rückkehr durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
        (Bahn und/oder Bus einschließlich Transport des Rades)
  4. Wanderungen zu auswärtigen Zielen, die interessante Möglichkeiten für die Weiterreise, gegebenenfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bieten

           

Hier folgen die ersten Routenvorschläge. Diese Liste wird nach und nach erweitert.

Auf Knotenpunkte mit anderen Wegen wird in den Routenbeschreibungen hingewiesen. Hierdurch ergeben sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Ebenfalls wird hingewiesen auf geführte Wanderungen, die entweder von der Ortsgruppe Schmidtheim des Eifelvereins zu festen Terminen angeboten werden oder die nach vorheriger Vereinbarung arrangiert werden können.

 

Gruppe II: Wanderungen zu auswärtigen Zielen mit komfortabler Rückkehr nach Schmidtheim

Wanderung A: Kronenburg (Burgbering) und zurück (ca. 20 km)

Unsere Route führt ca. 9km über Wald und Wiese am Simmelerhof vorbei zu einer der Hauptattraktionen der Gegend, dem Burgbering von Kronenburg. Die Burg liegt im Oberen Kylltal auf einem Vorsprung rund 60 Meter über der Talsohle. Von der Burg selbst sind nur Reste übrig geblieben, aber das Dorf, das zwischen der äußeren und der inneren Schutzmauer entstand, vermittelt auch heute einen guten Eindruck von einem Eifelburgdorf im Mittelalter. Ein Jahrhunderte andauernder Niedergang des Dorfes endete erst in den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als Kronenburg von Künstlern entdeckt wurde. Weitere Informationen finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Kronenburg

Hier können Sie die PDF-Datei zur Wanderung A herunterladen.


Wanderung B: Der „Himmelsradweg“ ist da! Die neue Radwegeverbindung von Schmidtheim nach Belgien ist kaum    bekannt – aber hervorragend!

Der Himmelsradweg wird auf der großen Eifel-Ardennen-Wasserscheide, die von den Rheinhöhen bei Engeln (Kempenich) bis in die Nähe von Spa (Belgien) verläuft, angelegt.  Nur an wenigen Stellen unterschreitet die Wasserscheide die Marke von 500 Höhenmetern. Dieser „Kammweg“ hat eine Gesamtlänge von rund 150 km, aber deutlich mehr wenn man die Abzweiger (zum Beispiel nach Blankenheim oder Kloster Steinfeld) dazu zählt. Der Himmelsradweg wird deshalb in mehrere Abschnitte unterteilt; mehrere davon treffen sich in Schmidtheim. Als „Höhen- oder Kammweg“ ist der Himmelsradweg prädestiniert, die wichtigste Querverbindung des mittleren Eifel-Ardennen-Gebietes zu werden. Somit ist er eine wichtige Ergänzung zu den Bahntrassenradwegen in diesem Gebiet, die meistens den Tälern folgen: Auf deutscher Seite hat der Himmelsradweg nur in Schmidtheim einen unmittelbaren Knotenpunkt mit einer aktiven Bahnstrecke, nämlich mit der Eifelbahn. Ein potentieller Knotenpunkt in Hillesheim fiel mit der Stilllegung der dortigen Bahnstrecke Anfang der 70er. Jahre zum Opfer. In Belgien ist Sourbrodt (siehe auch unten) ein bedeutender Knotenpunkt.

Himmelsradweg – Abschnitt Schmidtheim-Hohes Venn (Belgien)

Dieser Radweg ist schon lange vorhanden und trotzdem ein Neuling. Beschildert ist er noch nicht und er steht auch in keiner der klassischen Wanderkarten. Das hängt vor allem damit zusammen, dass etwa 2,5 km der Route über das Militärgelände von Camp Elsenborn  führen, und dieses Gelände ist erst seit Kurzem für Wanderer und Radwanderer zu bestimmten Zeiten offen. Genaue Angaben zu den Öffnungszeiten sind am Tor 25 des Camps angeschlagen und abrufbar unter

http://www.mil.be/elsenborn/subject/index.asp?LAN=de&ID=1138)

Nur zwei Mal  gibt es längeren Steigungen, die erste nach etwa 5 km und die zweite beim Aufstieg zum Hohen Venn am Ende der Route.

Hier können Sie die PDF-Datei zur Wanderung B herunterladen.

 


+++ UNSER TIPP: Geocaching - Schnitzeljagd mit dem Fahrrad  +++
 

Die IG Schmidtheim wagt sich mit der nachfolgenden Route auf ein neues Terrain, dem Geocaching, hier dem Geocaching mit dem Fahrrad. Wir schicken Sie mit dem Fahrrad los und Sie können - durch GPS-Koordinaten geführt - gewisse Punkte rund um Schmidtheim anfahren und dort Rätsel lösen um eine neue Koordinate zu erhalten. Wir wünschen VIEL ERFOLG.

Hier können Sie die PDF-Datei zum Geocaching herunterladen.




Der Agripparadweg   

Die Agrippastraße wird in den nächsten Jahren eine hohe Aufmerksamkeit erfahren. Die EU stellt für die touristische Erschließung mehrere Millionen Euro zur Verfügung.

Schmidtheim und somit auch der Bahnhof können eine größere Bedeutung durch die touristische Nutzung der Agrippastraße erlangen. Von Schmidtheim aus kann der Radfahrer Richtung Süden über die Agrippastraße radeln, nach Norden hin kann er Richtung Blankenheimerdorf abzweigen oder über Marmagen Richtung Zülpich fahren.
 

Fahrradverleih

Der Bahnhof Schmidtheim verfügt über einen großen Lagerschuppen, der vielfältig genutzt werden kann. Langfristig wäre hier ein Fahrradverleih inkl. Elektrofahrräder möglich. Somit könnte es auch für ältere Menschen möglich werden, die Umgebung Schmidtheims mit dem Fahrrad zu erleben. Hierzu wären möglicherweise Kooperationen mit anderen Kommunen notwendig, damit sich die Fahrradtour nicht nur auf eine Rundfahrt beschränkt. Es sollten andere Kommunen mit Bahnhofsanschluss dazu angeregt werden, ebenso einen Fahrradverleih einzurichten. Es wäre bspw. möglich, von Schmidtheim mit dem Elektrofahrrad zum Nationalpark zu fahren und dort das Fahrrad wieder abzugeben - und umgekehrt. Im Nationalpark gibt es bereits ein derartiges Fahrradverleihangebot.

 

Unser Ansprechpartner für Sie: William Pratt (0221-5894598)


Haben wir Ihr Interesse an unseren Ideen geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre tatkräftige Unterstützung.

Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft in unserem Verein haben,
finden Sie HIER den Download der Beitrittserklärung zur IG Schmidtheim e. V.